Über uns

So funktioniert unsere Solawi

Nach unserem ersten Jahr in Schwalmtal-Eicken sind wir zum Jahreswechsel 2017/2018 auf den Biobauernhof Essers in Jüchen-Neuenhoven umgezogen. Der Hof liegt direkt an der Stadtgrenze zu Mönchengladbach. Dort bauen wir zusammen mit unserer Gemüsegärtnermeisterin Marion Grande, mithelfenden Mitgliedern und Aushilfskräften auf einem Hektar Freiland und in unserem Folientunnel Bio-Gemüse an. Der Anbauplan wird auf unserer jährlichen Mitgliederversammlung beschlossen.

Die Mitglieder zahlen einen Jahresbeitrag in monatlichen Raten und bekommen dafür wöchentlich Ernteanteile von Gemüse und Kräutern. Die Ernte wird unter den Mitgliedern aufgeteilt. Im Sommer kann der Überschuss durch Einfrieren oder Einmachen haltbar gemacht werden und im Winter die kleiner werdenden Erntemengen ergänzen. Mehrere Mitglieder tun sich zusammen und richten in ihrem Wohnviertel einen Abholraum ein.

Der Unterschied zu einer Abokiste ist der, dass die Landwirtschaft finanziert wird, nicht das Produkt.

Gärtnerin Marion Grande, auf der Infoveranstaltung am 4.11.16

Ernteanteil und Anbauplan

Ein wöchentlicher Ernteanteil besteht im Jahresdurchschnitt aus 2,5 kg Gemüse + 2 Salate + Kartoffeln in der Kartoffelsaison + Kräuter. Ein Beispiel für einen wöchentlichen Ernteanteil ist auf diesem Foto zu sehen. Hier der Anbauplan mit den jeweiligen Erntezeiträumen, die sich witterungsbedingt natürlich noch ändern können.

Anbauplan herunterladen

Finanzen

Im Januar 2019 wird auf der Mitgliederversammlung die Kalkulation für das Wirtschaftsjahr beschlossen. In späteren Jahren werden dann, wie bei Solawis üblich, in einer Bieterrunde die individuellen Monatsbeiträge ermittelt. In der Gründungsphase haben wir uns jedoch erst einmal auf einen für alle gleichen Monatsbeitrag geeinigt. In 2018 waren dies:

  • 80 € für einen Ernteanteil oder
  • 45 € für einen halben Ernteanteil.

Die Solawi-Mitglieder legen sich für ein Jahr fest. Damit sind sämtliche laufenden Kosten für das Wirtschaftsjahr finanziert. Zu den laufenden Betriebskosten fallen anfangs noch unumgängliche Investitionen wie z. B. für Geräte und Folientunnel an. Dazu macht jedes Mitglied eine einmalige Einlage in Höhe von 200 €, die, vergleichbar mit einem Genossenschaftsanteil, bei einem späteren Austritt wieder zurückgezahlt wird. Für Mitglieder, die sich die Kosten für den Ernteanteil oder die Einmalzahlung nicht leisten können, kann eine individuelle Regelung gefunden werden. Hier finden Sie unsere aktuelle Satzung zum Download.